Das Albtraumschiff von ProSieben
Sah sommerlich-sonnig aus, war aber ein ziemlicher Horror für die 28 Schönheiten, die alle ein Traum eint, der für 27 von ihnen unerreichbar bleiben wird: Da bekanntlich nur eine Kandidatin "Germany's Next Topmodel" werden kann, siebte die Jury auf dem extra angemieteten Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer eiskalt aus. Gleich vier Mädchen gingen nach der zweiten Folge der diesjährigen Model-Suche von Bord. Aber Heidis Härte war längst nicht das einzige Problem auf einem Horror-Trip mit Erbrechen, Tränen und Selbstzweifel. Aber sehen Sie selbst in unser Highlight-Galerie ...

ProSieben / Richard Huebner

Alleinherrscherin (warm eingepackt)
Eigentlich war es ja eine super Idee, die schönen Mädchen auf ein schönes Schiff zu verfrachten, das von Marseille zunächst Kurs auf Mallorca nahm. Allerdings machte dem Team rund um Heidi Klum das stürmische Wetter - samt entsprechenden Wellengang und "Niagarafällen" von Erbrochenem (O-Ton Michael Michalsky) - zu schaffen. Während sich die Model-Mama an Deck in ihre kuschelig warme Kleidung schnuckeln konnte, mussten die Mädchen bei eisigen Temperaturen halbnackt vor die Kamera.

ProSieben / Richard Huebner

Bibber-Posing
Wie gemein, dass man den knackigen Beach-Babes nicht ansieht, wie arg sie in der stürmischen Seeluft frieren mussten. Bei der ersten Foto-Challenge, die auf die Mädchen zukam, mussten sie sich selbst möglichst sexy in Szene setzen. Und dann eigenhändig einen Auslöser für die Kamera betätigen. Nicht immer gelang das pannenfrei.

ProSieben / Richard Huebner

Neue Teamfarben
Eigentlich treten die Wettkämpferinnen ja in den Vereinsfarben Weiß (Team: Michael Michalsky) und Schwarz (Team: Thomas Hayo) gegeneinander an. Doch für die erste Laufssteg-Challenge an Bord des Luxusschiffs ließ Heidi Klum die Mädchen in edle grüne und dunkelblaue Abendkleider schlüpfen. Sah toll aus, klappte allerdings - hoch oben auf den schaukelnden Deck-Planken - auch nicht immer stolperfrei.

ProSieben / Richard Huebner

Showdown im Abendlicht
Am Ende eines langen Tages war auch beim Jurorenteam aus Michael Michalsky, Heidi Klum und Thomas Hayo die Geduld am Ende: Auffälligstes Opfer der Aussieb-Aktion in der zweiten "GNTM"-Woche war die selbstbewusste junge Victoria. Sie flog jetzt schon raus, nahm die Niederlage aber mit Humor. "Ich werde Rapper", machte sich die 17-jährige Berufsschülerin vom Bodensee selbst Mut.

ProSieben / Richard Huebner

Im Härtetest
Mitleid hatten Heidis Mädels auch von Michael Michalsky nur in selten milden Momenten zu erwarten. Stattdessen bekamen sie schlaue Sprüche zu hören. "Die Arbeitsbedingungen werden härter", sagte er in der zweiten Sendung. "Die Models müssen unter schweren Bedingungen Leistung bringen. Das ist ein guter Einstieg ins Modelleben. Das Business ist hart, es wird einem nichts geschenkt." Ach so.

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Wer wird Heidis Liebster?
Immerhin buhlen Heidi Klums Co-Juroren vom Team Weiß und vom Team Schwarz nicht nur um die Gunst der Zuschauer, sondern auch um Anerkennung durch die Chefin. Vor allem Thomas Hayo wurmt es noch immer, dass er im Vorjahr den Kürzeren zog. Zwar hatte er gleich mehrere Mädchen ins Finale gebracht, doch dann gewann mit Kim Hnizdo bekanntlich ein Michalsky-Schützling. Das Projekt "Revanche" geht weiter.

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Hayo außen vor
Normalerweise ist Thomas Hayo immer für einen gesäuselten Spruch gut. In der zweiten Folge hatte aber - einmal abgesehen von Heidi herself - sein Rivale Michalsky die größeren Redeanteile. Dafür ließ sich Hayo wenigstens mit einem ziemlich witzigen Spruch zitieren. Und das, als die Mädchen beim Selfie-Shooting an Deck mal wieder viel zu nervös vorzeitig den Auslöser gedrückt hatten. "Wir brauchen keine Fotografen", tröstete er die Unglücksvögel. "Wir brauchen Models."

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Perfekt vernetzt
Für das Shooting in romantischen Buchten auf Mallorca hat Heidi Klum mal wieder ihre Kontakte spielen lassen. Ihre Wahl fiel auf einen Fotografen, der viel für "Vogue" & Co. arbeitet. "Max Montgommery ist sehr modern, er ist sehr cool und selber noch jung. Insofern sieht er die Mädchen nochmal mit einem ganz anderen Auge."

Matthias Nareyek/Getty Images

So geht's also
Endlich sagt das mal einer: "Nicht gucken, wie wenn Mama und Papa ein Foto machen", brachte Heidi Klum das Erfolgsrezept auf einen einfachen Nenner. "Jetzt gucken wir wie ein Topmodel." Wenn das nur so einfach wäre ...

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Ein Herz für Giuliana
Das zunächst etwas schüchterne Transgender-Model Giuliana nahm Michael Michalsky diesmal gleich mehrfach ins Gebet. Vor allem als ihr vorzeitiger Abgang drohte. "Man bricht das doch nicht freiwillig vorher ab", schimpfte der Designer. "Das ist doch Schwachsinn." Aber es ist eben auch genau die Art von breit ausgewalztem Drama, das die ProSieben-Verantwortlichen lieben.

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Fiese Vorfreude
Einer sichtlich erschrockenen Leticia hatte sie es diesmal schon angedroht, in der nächsten Folge kann Heidi Klum ihren latenten Sadismus voll ausleben. Dann nämlich kommt es zum traditionellen "Umstyling". Und das ist bei den Mädchen gefürchtet, die Zuschauer lieben es. Leticia muss auf jeden Fall unter den Rasierer. "Du kannst mit deinen Haaren sonst nichts anfangen", sagte Heidi. Und lächtelte dabei vorfreudig.

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„Germany’s Next Topmodel“: Bikini-Frust und Übelkeit

von teleschau - der mediendienst in Galerien

Eine Folge zum Würgen - und doch äußerst unterhaltsam: Für die neueste "Germany's Next Topmodel"-Folge hatte sich Heidi Klum etwas ganz Besonderes einfallen lassen - eine exklusive Kreuzfahrt durchs Mittelmeer. In der aktuellen Folge ging's von Marseille nach Mallorca - und in versteckte Buchten für intime Bikini-Shootings. Doch das taffe "Boatcamp" entwickelte sich für einige Mädchen zur Albtraumschifffahrt.