Eine Beichte über Sex und Drogen soll es in Mick Jaggers Autobiografie zu lesen geben. Doch der weigert sich, sie zu veröffentlichen.

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Auch mit 73 scheint Mick Jagger nicht zu stoppen zu sein.

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Mick Jagger: Fertige Autobiografie wird nicht veröffentlicht

von teleschau - der mediendienst in Musik

Ein aufregenderes Leben als das des Mick Jagger - fast nicht vorstellbar. Doch der Rolling-Stones-Chef weigert sich, daraus zu erzählen. Dabei hat der 73-Jährige offenbar längst eine ausführliche Autobiografie angefertigt. Bereits in den späten 70-ern, um genau zu sein. Den damals erhaltenen Vorschuss von einer Million Pfund gab er allerdings wieder zurück und versteckte sein Manuskript an einem geheimen Ort. Dabei habe er einen "außerordentlichen Einblick" in sein Leben zu Papier gebracht, die Geschichte des "ruhigen, wachsamen Micks" und nicht die der "nimmersatten Karikatur", erklärt John Blake. Der britische Journalist erkundige sich laut Stones-Managerin Joyce Smith regelmäßig nach der Autobiografie, würde sie gerne veröffentlichen. Doch "die Antwort ist immer dieselbe: Nein", gibt sich die Band-Vertreterin hartnäckig. Als das Buch fertiggestellt war, habe sich laut Blake kein Verlag getraut, das Werk zu veröffentlichen, da es sehr freizügig von Sex und Drogen berichte. Es sei allerdings ein Meisterwerk, eine "perfekt erhaltene Zeitkapsel, geschrieben, als die Stones ihre beste Musik produzierten und noch vor Leidenschaft, Jugend und Idealismus brannten".