In Berlin begannen am Donnerstag die Dreharbeiten zur neuen Staffel von "Weissensee". Von links: Kameramann Michael Wiesweg, Produzent Marc Müller-Kaldenberg, Schauspieler Jördis Triebel und Jörg Hartmann, Autor und Regisseur Friedemann Fromm sowie Schauspieler Uwe Kockisch.

ARD / Julia Terjung


Adieu, geliebte DDR: Falk Kupfer (Jörg Hartmann) konnte den Genossen-Staat in Staffel drei nicht mehr retten. Wie wird es ihm im neuen deutschen Staat ergehen?

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Der Westen ruft: Martin Kupfer (Florian Lukas) lernte in "Weissensee" Staffel Nummer drei die junge Journalistin Katja Wiese (Lisa Wagner) kennen.

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In "Weissensee" Staffel drei verschoben sich die DDR-Machtverhältnisse im November und Dezember 1989 im rasanten Tempo (Szene mit Uwe Kockisch als Stasi-Offizier Hans Kupfer). In Staffel vier ist die Serie nun im wiedervereinten Deutschland angekommen.

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Drehbeginn: So wird die neue Staffel von „Weissensee“

von teleschau - der mediendienst in TV

Gute Serien aus deutscher Produktion sind selten. Da erfreut es umso mehr, wenn Qualitätsware eine Fortsetzung erhält. "Weissensee", jene Serie über eine Familie im ehemaligen Ost-Berlin, lief bereits über drei Staffeln äußerst erfolgreich und unter Lob der Fernsehkritik. Heute begannen in Berlin und Umgebung die Dreharbeiten für sechs neue Folgen einer vierten Staffel. Für Regie und Drehbuch zeichnet erneut Emmy-Preisträger Friedemann Fromm verantwortlich.

"Weissensee" ist mit den neuen Folgen im Jahr 1990 angekommen, die DDR ist bereits Geschichte. Während Ex-Stasi-Mitarbeiter Falk Kupfer (Jörg Hartmann) unter neuer Identität für einen westdeutschen Konzern arbeitet, heuert seine Ex-Frau Vera (Anna Loos) bei der Treuhand an. Falks Bruder Martin (Florian Lukas) kämpft derweil um seinen Möbelbetrieb, seine westdeutsche Freundin Katja (Lisa Wagner), eine Journalistin, ist einer großen Story auf der Spur. Familienpatriarch Hans Kupfer (Uwe Kockisch) will die Vergangenheit des DDR-Apparats, für den er gearbeitet hat, schonungslos aufklären, seine Frau Marlene (Ruth Reinecke) hingegen sorgt sich mehr um das finanzielle Überleben ihrer Familie.

"Weissensee' erzählt Zeitgeschichte mit Sachverstand und Emotion", lobt Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, die Serie. "Ich bin gespannt, wie die Charaktere sich aus den Verhältnissen der DDR in die neue Zeit fortbewegen und wie sie mit ihrer Vergangenheit umgehen. Verdrängen, verleugnen oder einen offenen Umgang finden? Es ging ja nicht um Abrechnung, sondern um Auseinandersetzung und darum, Verantwortung für Unrecht festzumachen."