An der Olympic Plaza in Pyeongchang sollen die Spiele eröffnet werden.

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Das Olympische Dorf befindet sich noch im Bau.

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Auch an den anderen Sportstätten wird noch gearbeitet.

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"Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt", freut sich ZDF-Intendant Thomas Bellut.

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Peter Hutton, CEO von Eurosport, hat zuletzt viele prominente Gesichter vor die Kameras geholt. "Wir wollen aus Eurosport einen bedeutsamen deutschen Sport-Sender machen", sagt er. Wer die Olympia-Rechte hat, ist davon auch nicht mehr weit entfernt.

Eurosport


"Eine gute Nachricht für den Sport und für unsere Zuschauer": ARD-Programmdirektor Volker Herres.

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„Gute Nachricht für den Sport“

von Sven Hauberg in TV

Sportfans können aufatmen: Nachdem im vergangenen November Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery, dem Rechteinhaber für die Olympia-Übertragungen bis 2024, gescheitert waren, werden die Spiele nun doch bei den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen sein.

"Nach intensiven Verhandlungen konnte sich SportA, die Sportrechteagentur von ARD und ZDF, mit Discovery über eine Sublizenzierung umfassender medialer Verwertungsrechte an den kommenden vier Olympischen Spielen verständigen", so die beiden Sender in einer Stellungnahme.

So soll von allen Spielen bis einschließlich 2024 live berichtet werden. Lediglich bei Olympia 2018 in Pyeongchang sollen nicht alle Sportarten abgedeckt werden - der zeitliche Vorlauf dafür sei zu kurz.

Wie viel ARD und ZDF für die Sublizensierung zahlen müssen, wurde nicht bekannt. Die Sender teilten lediglich mit, dass bei dem Deal "die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Öffentlich-Rechtlichen" berücksichtigt worden seien.

"Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt", freut sich ZDF-Intendant Thomas Bellut. "Unser Publikum kann sich jetzt wieder darauf verlassen, die Spiele in der gewohnten Qualität von ZDF und ARD präsentiert zu bekommen." ARD-Programmdirektor Volker Herres betont, "welch hohes programmliches Gut die Olympischen Spiele für die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland sind". Die Einigung sei "eine gute Nachricht für den Sport und für unsere Zuschauer".

Von Eurosport-Seite heißt es, die Zusammenarbeit mit ARD und ZDF sorge dafür, dass der Zuschauer "selbst wählen kann, wann und wie er die wichtigsten Momente des Sports erlebt", erklärt Peter Hutton, der CEO des Senders.

2015 hatte Discovery für die Übertragungsrechte an den Olympischen Spielen bis 2024 rund 1,3 Milliarden Euro gezahlt. Der Medienkonzern will auf seinem frei empfangbaren Sender Eurosport 1 sowie im Pay-TV-Kanal Eurosport 2 von dem Sportereignis berichten. Discovery verspricht die "umfangreichste Berichterstattung aller Zeiten".