"Tatort"-Kommissar Felix Klare übernimmt die Rolle des Robert Leitner. Mona Pirzad steht ihm als helfende Deutschlehrerin Shirin zur Seite. Zusammen reisen sie in den Iran, wo zum ersten Mal ein deutscher TV-Film gedreht wird.

ARD Degeto/Olaf Raymond Benold


Felix Klare geht als Jungunternehmer Robert in "Grüß Gott, Persien" auf die Suche nach seinem Vater.

SWR / Christine Schroeder


Seit 2008 steht Felix Klare für den Stuttgarter "Tatort" vor der Kamera. Sonntag, 10. September, ist er in der Folge "Stau" zu sehen.

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ARD und Bavaria Film drehen den ersten deutschen TV-Film im Iran

von teleschau - der mediendienst in TV

"Bei der Planung einer Reise nach Iran ist zu beachten, dass in einigen Regionen ein Sicherheitsrisiko besteht", heißt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Trotzdem kommen natürlich touristische Reisegruppen nach wie vor gerne in das geschichtsträchtige Land, doch jetzt erstmals auch ein Filmteam inklusive Star-Schauspielern die Reise an, um dort im Auftrag der ARD eine Komödie zu drehen: "Grüß Gott, Persien" lautet der Arbeitstitel des Werkes der Bavaria Filmproduktion, die stolz verkündetete, dass damit der erste deutsche TV-Film im Iran entsteht.

Unter der Regie von Florian Baxmeyer laufen die Dreharbeiten noch bis zum 13. Oktober. Das Drehbuch von Sebastian Orlac erzählt, wie der Jungunternehmer Robert (gespielt vom Stuttgarter "Tatort"-Ermittler Felix Klare) sich auf die Suche nach seinem Vater (Günther Maria Halmer) macht. Der ist unter dem Vorwand Schulden einzutreiben nach Teheran gereist und seitdem verschwunden. Doch die Suche verlangt Robert einiges ab: Er ist auf die Hilfe der Deutschlehrerin Shirin (Mona Pizad) angewiesen und geht eine Ehe auf Zeit ein. Es scheint, als würde nicht nur ein Kulturschock auf ihn und die Zuschauer warten, sondern auch eine Liebesgeschichte.