Da da da! Alles zu Apples neuem iPhone-Trio
"Der größte Fortschritt seit dem ersten iPhone" - so vollmundig kündigte Tim Cook im Apple Park in Cupertino das neue iPhone X an. Dagegen wirkten die ebenfalls präsentierten iPhone 8 und 8 Plus fast ein bisschen altbacken ... Daten, Preise, Verfügbarkeiten - alle Fakten über das Trio, das neue Apple TV 4K und die Apple Watch Series 3 erfahren Sie hier.

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Der Apple fällt nicht weit vom Cook
Die Premiere vor der Premiere: Das neue Apple-Hauptquartier in Cupertino, in dem Apple erstmals seine Neuheiten präsentierte, zog die Massen an. Darin gelegen: der Apple Park samt Steve Jobs Theatre.

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Steve Jobs ist dabei
Der verstorbene Apple-Guru Steve Jobs schaute überlebensgroß auf die iPhone-Jünger hinab. Tim Cook läutete den Abend, emotional berührt, mit Erinnerungen an das Genie des Hauses ein. Und er beendete den Event auch mit einer Reminiszenz an Jobs: "Ich glaube, Steve wäre stolz auf diese Produkte." Denn gleich drei neue iPhones standen auf dem Programm ...

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Apple Watch
Davor allerdings gab es Einblicke in die Apple Watch-Neuheiten. Die Series 3 ist optisch nahezu identisch mit den Vorgängermodellen. Neu dagegen ist ...

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Jederzeit erreichbar - auch ohne iPhone
... ein LTE-Modul, mit dem die smarte Uhr auch ohne iPhone nutzbar und der User erreichbar ist. Hierzulande wird zur Nutzung ein Telekom-Vertrag nötig sein. Die Preise für die neue Apple Watch Series 3, die ab 22. September verfügbar ist, eine sprechende Siri an Bord hat und 70 Prozent mehr Performance verspricht, starten bei 449 Euro mit und 369 Euro ohne LTE.

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4K für Apple TV
Auch das Apple TV wird aktualisiert. Vollmundig als Revolution des Fernsehens angekündigt, wird die Box nun 4K-fähig. Nicht so spektakulär wie Apple die Fans glauben machen wollte, denn das kann die Konkurrenz von Amazon, Google und Nvidia schon lange. Nur eines bietet Apple zusätzlich ...

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HDR und 4K
Das neue Apple TV beherrscht nun HDR - High Dynamic Range. Gemeint sind damit Bilder, die sich durch einen besonders hohen Kontrastumfang und/oder durch eine größere Farbvielfalt auszeichnen. Zukunftssicher: Die Box, in der der A10X Fusion Chip aus dem aktuellen iPad Pro arbeitet, unterstützt die beiden Standards Dolby Vision und HDR10.

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Automatische HDR-Updates und -Optimierungen
Ebenfalls ein spannendes Feature: Apple TV soll die Möglichkeiten eines 4K-Fernsehers erkennen und die Einstellung für die beste Bildqualität automatisch optimieren. Der Preis für das Apple TV 4K: 199 Euro kostet das 32-GB-Modell, 219 Euro das mit 64 GB internen Speicher. Erhältlich sind die Geräte ab 22. September. Immerhin: 4K-HDR-Filme werden im iTunes-Store nicht teurer als Full-HD-Filme sein. Und: Bereits gekaufte Filme bekommen ein kostenloses 4K-Update.

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Konservatives Design
Die Spannung bis zum berühmten "One more thing" (eine Sache noch) steigerte Apple, indem man zunächst das iPhone 8 und 8 Plus vorstellte. Am Front-Design der Modelle hat sich gegenüber dem iPhone 7 auf den ersten Blick wenig geändert. Die Display-Maße mit 4,7 und 5,5 Zoll sind geblieben. Doch sobald man das Gerät umdreht, erkennt man ...

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iPhone 8 und 8 plus
... die Rückseite aus dem "widerstandsfähigste Handy-Glas aller Zeiten", so Apple.

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Kabelloses Aufladen
Die Glasrückseite der neuen iPhone-Generationen soll nicht zuletzt das kabellose Auflade ermöglichen. Das Handy einfach abzulegen, anstatt bei jedem Ladevorgang ein Kabel anzubringen, bietet in der Praxis tatsächlich mehr Komfort im digitalen Alltag. Vor Apple boten das aber bereits Mitbewerber an.

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Neuer Prozessor
Das technische Innenleben erfuhr standesgemäß ein Update in allen Bereichen. Im Gehäuse der iPhone-8-Modelle stecken der neue 64-Bit-Sechs-Kern-A11-Prozessor, der noch einmal deutlich leistungsstärker und dabei stromsparender als der im iPad Pro arbeitende A10 Fusion Chip ist, verbesserte Displays mit True-Tone-Technik sowie der bekannte Fingerabdruckscanner Touch ID und 12-Megapixel-Kameras.

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Es werde Licht!
Die Kamera ist seit jeher eines der beliebtesten Features des iPhone und wurde mit einem größeren Sensor, schnelleren Autofokus und Porträtmodus nebst Porträtlicht ausgestattet. Damit sollen nicht nur Fotos in "Studio-Qualität" möglich sein, sondern auch 4K- Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde.

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Preise und Verfügbarkeit
Ab dem 22. September sind beide wasserresistenten iPhone-8-Modelle mit wahlweise 64 GB oder 256 GB Speicher in den Farben Schwarz, Silber und Gold erhältlich - zu Preisen ab 799 Euro beziehungsweise 909 Euro für die Plus-Variante.

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Das neue Flagschiff
"Viele bei Apple hatten nicht viel Schlaf heute, weil sie so aufgeregt waren", kündigte Tim Cook den Star des Abends an. Der Grund: das neue Flaggschiff, das iPhone X. Das X steht für 10. So viel vorweg: Schlaflose Nächte werden auch Apple-Fans haben, die sich diesen Luxusbarren leisten wollen. Die 64 GB-Version soll 1.149 Euro kosten, die Variante mit 256 GB sogar 1319 Euro.

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Eine Dekade Kultobjekt
"Das erste iPhone veränderte die Welt", so Tim Cook. "Zehn Jahre später ist es nur passend, dass wir hier sind an diesem Ort und zu diesem Zeitpunkt, um ein Produkt zu zeigen, das die nächste Dekade prägen wird."

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iPhone X
Dass es vor Spritzwasser und Staub geschützt ist, ist nicht das Wichtigste am iPhone X. Am auffälligsten ist natürlich das neue sogenannte Super-Retina-Display, das 5,8 Zoll (2436x1125 Pixel) misst und damit größer als der Bildschirm des iPhone 7 Plus ist. Aufgrund des dünnen Rahmens ist das Gehäuse des iPhone X aber nur ein wenig größer als das iPhone 7.

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Für Technik-Begeisterte: Beim Bildschirm handelt es sich um das erste OLED-Panel, das Apple jemals verbaut hat. Der Kontrastumgang wird mit 1: 1.000.000 angegeben. Zudem unterstützt es die HDR-Standards Dolby Vision und HDR10. Auffällig: die Aussparungen am oberen Rand ...

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Das Ende des Home-Buttons
Dort sind die neue 7-Megapixel-TrueDepth Front-Kamera und mehrere Sensoren untergebracht, die das Antlitz des Nutzers präzise kartografieren und Apples Gesichtserkennung namens Face ID zuverlässig machen sollen. Denn auf den Home-Button und damit auch auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet das iPhone X.

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Face ID
Egal, ob man plötzlich Mütze oder Bart trägt: Face ID soll den User anhand seiner zuvor dreidimensional abgetasteten Gesichtsform erkennen und das iPhone entsperren - selbst bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Risiko einer nicht erlaubten Fremdnutzung läge bei 1:1.000.000, so Apple. Sogar Fotos oder Masken wie im Bild könnte die Technik als Betrugsversuch entlarven, so die Macher.

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Animoji
Mit der Gesichtserkennung kann man sich aber auch zum Affen machen - oder zum Fuchs. Der Clou: Mehr als 50 Gesichtsmuskeln werden in Echtzeit erkannt und auf die neuen Animojis übertragen. Auch die Lippenbewegungen werden "synchronisiert". Aufgezeichnete Nachrichten lassen sich über die Message-App verschicken.

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Augmented Reality
Die Kameras und Neigungssensoren des iPhone X sind zudem auf die kommende Flut von Augmentend-Reality-Anwendungen abgestimmt. Diese zeigen virtuelle Objekte in der gefilmten Realität an. So werden bei Navi-Apps Richtungsanweisungen direkt in das Bild der Kamera eingeblendet. Und auch Gamer dürften sich auf eine Vielzahl von Anwendungen freuen. Spiele sollen etwa mit einem Perspektivwechsel reagieren, wenn man in die Hocke geht.

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Stolze Preise
Die Technik des iPhone X lässt sich Apple einiges kosten. Nur in den USA bleibt man den einen symbolischen Dollar unter der 1.000-Dollar-Schallmauer, in Deutschland sind trotz starkem Euro-Kurs mindestens 1.149 fällig. Ab 3. November wird es in den Farben Grau und Silber erhältlich sein.

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Das drahtlose Laden
iPhone, Apple Watch, Airpods - das Hardware-Trio soll künftig drahtlos laden. Apples stützt sich dabei auf den Qi-Standard, sodass man passende Ladegeräte auch von Drittanbietern beziehen kann.

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Preise, Daten, Verfügbarkeit: Alles zu Apples iPhone-Trio X, 8 und 8 Plus

von teleschau - der mediendienst in Galerien

"Der größte Fortschritt seit dem ersten iPhone" - so kündigte Tim Cook im Apple Park in Cupertino das neue iPhone X an. Im Steve Jobs Theatre wurde also mächtig viel Theater gemacht über die Neuheiten zum zehnjährigen Jubiläum des iPhones. Die Produktvorstellungen sollen nicht weniger sein als "die Zukunft der Smartphones", so der Apple-Boss.