Die "Sopranos" machten auch ihn zum Serienstar: Jetzt starb der US-Schauspieler Frank Vincent im Alter von 78 Jahren.

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James Gandolfini spielte in "Die Sopranos" das Familienoberhaupt. Der Schauspieler starb 2013 während einer Italien-Reise.

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Keine ganz normale Familie - "Die Sopranos": Tochter Meadow (Jamie-Lynn Sigler, links), Vater Tony (James Gandolfini, zweiter von links), Mutter Carmela (Edie Falco) und Sohn Anthony Soprano Jr. (Robert Iler).

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„Sopranos“-Star Frank Vincent ist tot

von teleschau - der mediendienst in TV

Wohl nur wenige Schauspieler schlüpften so oft in die Rolle des Bösewichts und wurden von ihren Fans dabei so verehrt wie Frank Vincent. In der Serie "Die Sopranos" war Vincent über viele Jahre als Mafiaboss Phil Leotardo zu sehen, der ewige Gegenspieler von Hauptfigur Tony Soprano. Auch zuvor wurde Vincent gerne als grimmiger Mobster besetzt, etwa in "Wie ein wilder Stier" (1980), "Good Fellas" (1990) und "Casino" (1995), die alle unter der Regie von Martin Scorsese entstanden. Wie das Portal "TMZ" berichtet, verstarb Frank Vincent am Mittwoch im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Herzoperation. Vergangene Woche hatte er einen Herzinfarkt erlitten.

Frank Vincent wurde 1939 als Frank Vincent Gattuso in eine amerikanisch-italienische Familie in Massachusetts geboren. Nachdem er zunächst eine Musikerkarriere angestrebt hatte, landete Vincent schließlich im Filmbusiness. 1975 war er in dem Mafiafilm "Blutiger Zahltag" erstmals auf der Leinwand zu sehen, vier Jahre später feierte er mit Scorseses Boxerfilm "Wie ein wilder Stier" den Durchbruch. In den Folgejahren spielte Vincent in rund 80 Kino- und Fernsehproduktionen, darunter Spike Lees "Jungle Fever" (1991) und "Nacht über Manhattan" (1997) von Sidney Lumet.

Frank Vincent hinterlässt eine Frau und drei Kinder.