Was soll das denn sein?
Wofür kann man das denn benutzen? Großes Rätselraten bei der Dienstags-Ausgabe von Horst Lichters Trödel-Show "Bares für Rares". Nachdem das Mysterium gelöst war, durfte sich der Herr Moderator zur Feier des Tages mehrfach bestäuben ...

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Fragende Augen
Da schaute Horst Lichter interessiert: Was Experte Detlev Kümmel ausgiebig betrachtete, stellte Besitzer und Moderator vor ein großes Rätsel: "Was ist das in Hergotts Namen?", fragte Lichter - ganz sicher auch stellvertretend für die Zuschauer daheim ...

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Vater und Sohn
Ahnungslos auch Vater und Sohn: Fabian (links) und Maik aus Voerde vermuteten erst ein "Fischfang-Reusen-Gerät". Doch Meerestiere konnte man mit dem Teil nicht fangen. Anfangen konnte auch die Familienmutter nichts mit diesem Ding, das Maik für die heimische Terrasse vorgesehen hatte.

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Zum Fischefangen?
"Weisste wat dat is oder wat?", hakte Lichter nun noch mal nach, und Experte Detlev Kümmel klärte auf: "Wenn man das zusammenbaut, erhellt sich die Sache. Erhellen habe ich bewusst gesagt." Denn es ist: "Eine Prozessionslaterne". Endlich die Auflösung!

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Superschnäppchen
Der Experte stellte noch fest: Der liturgische Gegenstand vom Anfang des 20. Jahrhunderts besteht aus Messing, ist mit "expressionistischen Anleihen" versehen und beinhaltet ein Duftfach. Nur der Glasbehälter fehlt. Der Wert: 60 bis 70 Euro. "Wat haste dafür bezahlt?", fragte Lichter. "11 Euro", antwortete Maik lapidar. Lichter: "Leck mich ..."

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Für die reiligöse Kundschaft
Auch die Händler erfreuten sich an der rätselhaften Lampe: "Hasten Käfisch mitjebracht?", fragte Walter Lehnertz in seiner unnachahmlichen Art. "Dat jefällt mir, dat Ding." Und weiter: "Ich dachte du hättest das bei der Prozession irgendwem abgeschraubt und der wundert sich, dass der Knüppel so leicht ist".

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Wat für die Kirschen-Ecke
In jedem Fall wollte Lehnertz es: "Dat ist wat für meine Kirschen-Ecke." Er meinte selbstverständlich die sakralen Bauten, nicht die Früchte. Doch auch die anderen waren angetan: Interessiert wurde geschwenkt - und überraschend überschlagend geboten: "Die religiöse Kundschaft" war bei den Händlern ausschlaggebend.

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Rambazamba
Nachdem sich noch über die wunderbare Patina ausgelassen wurde, erhielt letztlich doch Lehnertz den ersehnten Zuschlag: Fabian entschied - und erhielt unverhoffte 160 Euro für die Prozessionslampe. Was die Familie mit dem Geld anfängt, brachte Maik schön auf den Punkt: "Kino , schönen Tach machen - und dann Rambazamba!"

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Duftmaschine
Rambazamba machen wollte mit seinem Mitbringsel eigentlich auch Sven Vörding, 40, Mediengestalter aus Rosendahl. Doch auch hier galt: Die Partnerin konnte mit dem Duftautomaten für Kölnisch Wasser partout nichts anfangen ...

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Nix für kleine Männer
Das Gerät aus Berlin-Neukölln aus dem Jahr 1962 hing einst in Kneipen und Bahnhöfen - und gab pro eingeworfenem Groschen einen Sprühstoß ab. Natürlich testete Lichter dies sofort - und verzog das Gesicht: "Das ist aber nichts für kleine Männer!"

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Rumsprühen
"Der Zustand ist super", wusste Experte Sven Deutschmanek über das Erfrischungsgerät aus Blech, das Besitzer Vörding aus der ehemaligen Kneipe seiner Oma hatte. Er wollte 150 Euro - doch der Experte schätzte gar um die 500 bis 600.

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Frisch im Kopf
"Lässte ab und zu mal spritzen, damit die frisch sind im Kopf", hatte Horst Lichter Besitzer Sven vor dessen Weg zu den Händlern noch mit auf den Weg gegeben. Das machten die ganz von allein: Vor allem Walter Lehnertz hielt die Nase rein - und urteilte: "Dat wird der neue Duftspender für meine Freundin." Statt 600 gab er am Ende aber nur 220 Euro.

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Seltene Karikatur
Jürgen Bicker, 68, aus Nürnberg, brachte ein wahres Kunstwerk mit, eine "absolude Raridäd", wie er fränkelte: Die Zeichnung des Leipziger Karikaturisten Thomas Th. Heine, der für den "Simplicissimus" arbeitete, stammt aus der Zeit zwischen 1910 und 1914.

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Zurück an den Geburtsort
Vermacht wurde das Werk dem Besitzer von einem Grafiker, für den er einst die Buchhaltung gemacht hatte. Dass Experte Detlev die Zeichnung jedoch auf bis zu 1.400 Euro schätzen würde, damit hatte er nicht gerechnet. Am Ende ging sie für "nur" 600 weg - dafür an den Leipziger Fabian Kahl und damit zurück an den Geburtsort des Künstlers.

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Quoten für Rares
Horst Lichter, der TV-Koch und Oldtimerfan mit dem markanten Schnauzer, führt seit 2013 durch die Trödelshow "Bares für Rares". Es ist derzeit die erfolgreichste Nachmittagssendung des ZDF ...

ZDF/Guido Engels

Kunst oder Krempel?
Zum Erfolgskonzept der Reihe gehören auch sie, die Experten, die eingangs den Wert der (vermeintlichen) Kunstwerke und Antiquitäten schätzen. Von links: Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier.

ZDF / Frank Hempel

Alles echt - sogar die Händler
220 Sendungen werden pro Jahr produziert. Dass sie so erfolgreich sind, erklärt Horst Lichter auch mit der Authentizität der Händler: Die seien "wie für die Sendung gebacken" und "alle echt", versicherte der 56-Jährige in der "NDR-Talkshow" ...

ZDF / Frank Hempel

Die mit dem Bargeld
Und das sind fünf der wiederkehrenden Kunst- und Antiquitätenhändler, die der Sendung das gewisse Etwas geben, von links: Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz. Der (körperlich) Kleinste der Runde ist ein ganz besonderes Original ...

ZDF / Frank Hempel

1,55 Meter bayrische Lebensfreude
Ludwig Hofmaier, 1941 in Saal an der Donau geboren, war in seinem bewegten Leben vieles: (hochoffizieller) Meister im Kunst- und Geräteturnen, (inoffizieller) "Weltmeister im Handlaufen", Gastwirt, Nachtklubbetreiber sowie - natürlich auch das: Antiquitätenhändler.

ZDF / Stefanie Jeske

Die Rente kommt sicher
Wie lange Horst Lichter (links) und Albert Maier wohl noch im ZDF Antiquitäten unter die Lupe nehmen? "Alles in der Welt hört irgendwann mal auf", orakelte Lichter im Interview mit "Quotenmeter.de". Ein allzu nahes Ende der Sendung stehe zwar nicht an, aber: "Ich werde nicht mit 80 noch auf der Bühne stehen." Ist ja zum Glück noch ne Weile hin ...

ZDF / Frank Dicks

„Was ist das in Herrgotts Namen?“: Großes Rätselraten bei „Bares für Rares“

von teleschau - der mediendienst in Galerien

Bisweilen weiß man wirklich nicht, was man bei "Bares für Rares" vor sich hat. Diesmal rätselten Besitzer und Horst Lichter gleichermaßen: War es ein Käfig? Etwas zum Fischefangen? Ein Experte klärte auf. Und Horst Lichter entspannte sich danach mit dem Duft einer Maschine ...