"Hellblade" von Ninja Theory war der große Abräumer bei den diesjährigen "BAFTA"-Awards. Das Adventure gewann Preise für das beste britische Spiel, für seinen Sound, seine künstlerischen sowie inhaltlichen Werte und die Performance von Senua-Darstellerin Melina Jürgens.

Ninja Theory


Gewann in der begehrten Kategorie "Best Game": der Walking-Simulator "What Remains of Edith Finch".

Giant Sparrow


Wurde zum stärksten Multiplayer-Game gekrönt: Larians Rollenspiel "Divinity: Original Sin 2".

Larian Studios


"Best evolving Game": Blizzards Helden-Shooter "Overwatch".

Blizzard


Wurde mit dem Innovations-Preis ausgezeichnet: Nintendos "The Legend of Zelda: Breath of the Wild".

Nintendo


Laut "BAFTA" das beste Familienspiel 2017: "Super Mario Odyssey".

Nintendo

„Hellblade“ räumt bei den „BAFTA“-Awards ab

von teleschau - der mediendienst in Games

Erst der "Deutsche Computerspielpreis", jetzt die britischen "BAFTA"-Awards: Die jährlich von der "British Academy of Film and Television Arts" vergebene Auszeichnung wird in 16 verschiedenen Kategorien verliehen - darunter "Bestes Spiel" und "Bestes britisches Spiel": In Letzterer hat das englische Entwickler-Studio Ninja Theory gewonnen, Preisträger ist dessen international gelobtes Action-Adventure "Hellblade: Senua's Sacrifice". Bestes internationales Spiel wurde dagegen der nachdenklich stimmende Walking-Simulator "What Remains of Edith Finch" von Giant Sparrow. Preise für seine herausragende künstlerische Leistung, für die inhaltlichen Werte ("Game Beyond Entertainment") und den stärksten Sound gingen ebenfalls an "Hellblade", außerdem wurde die aus Deutschland stammende Senua-Darstellerin Melina Jürgens für ihre Performance belohnt.

Die "beste Musik" hat laut BAFTA die im Zeichentrick-Look gehaltene Boss-Schlacht "Cuphead", zum innovativsten Spiel wurde "Legend of Zelda: Breath of the Wild" gekürt. Auch Links Firmenkollege Mario hat man mit Preisen geehrt: Der kleine Klempner geht mit Trophäen für Game-Design und Familien-gerechter Unterhaltung nach Hause.

Einen Pokal in der Kategorie "Multiplayer" gab's für das PC-Rollenspiel "Divinity: Original Sin 2", als bestes Debüt hat die "Academy" das Indie-Game "Gorogoa" gekrönt. Als stärkstes "Evolving Game" hat sich Blizzards "Overwatch" platzieren können, "bestes Mobile-Game" wurde die Simulation "Golf Clash". Für seine erzählerische Leistung hat man das schwermütige Cartoon-Adventure "Night in the Woods" gelobt, für seinen Auftritt als stärkste neue Exklusiv-Marke hat Guerrillas "Horizon: Zero Dawn" einen Preis eingeheimst.