Erster VoD-Abend

Zusammenfassung, Ausblick und Save the Date (22. Juni 2016)

Liebe VoD-Abend-Teilnehmer(innen) und Interessenten,

zunächst einmal danken wir allen, die unserer Einladung folgten, um mit uns einen informativen, aufschlussreichen und spannenden Abend zu verbringen. Wie teleschau-Chefredakteur Kai-Oliver Derks in seinen eröffnenden Worten erläuterte, wollten wir diesen VoD-Abend nicht als „Kick-off“ einer regelmäßigen, wie auch immer gearteten Eventreihe verstehen, sondern zuallererst als eine Gelegenheit zur Sondierung: Kann ein solches Branchentreffen, bei dem teilweise auch direkte Konkurrenten aufeinandertreffen, funktionieren? Gibt es bei den verschiedenen Akteuren den Wunsch, sich auszutauschen? Wie sollten etwaige zukünftige VoD-Abende gestaltet werden? Könnten aus einem solchen „Zusammenschluss“ Projekte entstehen, von denen alle Beteiligten profitieren – egal, ob VoD-Anbieter, Publisher oder Endverbraucher?

Die zahlreichen Gespräche im Lauf des Abends deuteten in jedem Fall an, dass da „was gehen“ könnte, dass man sich auch über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus sehr offen begegnet – und dass es durchaus Möglichkeiten geben könnte, ein paar Schritte gemeinsam zu gehen und etwas zu bewegen.

Mögliche Ziele gäbe es genug: etwa, für Video-on-Demand-Inhalte und -Anbieter den medialen Raum und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu erarbeiten, die sie unserer Meinung nach verdienen. Denn: Trotz aller Qualität, auf die man hier trifft, fristet VoD nach wie vor ein Nischendasein. Was gerade im Vergleich mit den Event-Programmierungen klassischer linearer TV-Anbieter offenkundig wird: Mit keiner preisgekrönten Serie, keiner exklusiven Eigenproduktion, keiner noch so spektakulären Show können die VoD-Dienste derzeit ein mediales Brummen erzeugen, das annähernd an – ja, zumindest einmal wollen wir es noch bemühen – das Dschungelcamp herankäme.

Als Agentur und Mediendienstleister stellen wir bei vielen unserer Kunden immer wieder fest, dass sie der Verbreitung redaktioneller Inhalte zum Thema VoD skeptisch gegenüberstehen, weil hier vermeintlich ein Großteil der Leser ausgeschlossen wird – eine Erfahrung, von der uns auch andere Pressevertreter immer wieder berichten.
Diese „Skepsis“ führt in der Konsequenz auch dazu, dass viele (potenzielle) Endverbraucher noch gehörig fremdeln mit diesem inzwischen ja eigentlich gar nicht mehr so neuen „Streaming-Kram“.

Das waren dann auch die zentralen Fragen, die Kai-Oliver Derks zu Beginn des VoD-Abends in den Raum warf: Was können wir alle dafür tun, um Video-on-Demand in den Medien „groß“ zu machen und in die Köpfe der Endverbraucher zu bekommen, wenn nicht davon auszugehen ist, dass sich diese Lücke automatisch schließt? Wie kommen wir besser an die Nicht-Leser und Nicht-User heran, die kein Abo bei VoD-Anbieter XY haben und womöglich noch nicht einmal wissen, wo die entscheidenden Unterschiede zwischen Netflix und Thermomix liegen?

Ein paar grundsätzliche Denkanstöße und Möglichkeiten, wie VoD-Anbieter und Publisher kooperieren können, präsentierte Thomas Mende (CEO vision net AG) in einer interessanten und kurzweiligen (danke nochmal dafür!) Keynote. Demnach haben sich die Wege, auf denen (online veröffentlichte) Themen die User erreichen, im Lauf der letzten Jahre massiv verändert. Inhalte funktionieren zunehmend dann, wenn sie unter der Devise „Mobile first“ (Desktop-only war vorgestern) entstehen und breit (Stichwort Multichannel) ausgespielt werden. Wichtig ist dabei vor allem auch: Big Data alleine reicht nicht. Wer mit seinen Inhalten großflächig wahrgenommen werden will, braucht clevere, emotionale, anschlussfähige Kampagnen und eine entsprechende Kuratierung.

Wo liegen also die gemeinsamen Potenziale von VoD-Anbietern und Publishern?

Thomas Mende arbeitete in seinem Vortrag vor allem drei wichtige Punkte heraus: die Versorgung mit Inhalten für alle Channel und Contentarten (Social Content, Bewegtbild, Hintergründe); das gezielte Anvisieren der linearen Gewohnheitstiger (Konvertierung pushen!); und der hohe Stellenwert von echten, bestenfalls auch weitererzählbaren „Geschichten“.

Wir hoffen sehr, dass Sie für sich etwas von Thomas Mendes Vortrag und dem VoD-Abend im Allgemeinen „mitnehmen“ konnten. Im besten Fall wurde hier der Grundstein gelegt für eine zukünftig (noch) fruchtbarere Zusammenarbeit. Die Rückmeldungen am Abend sowie das auf dem Fragebogen festgehaltene Feedback jedenfalls deuten an, dass die Idee eines Austauschs im Rahmen eines VoD-Abends von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen wurde – und dass es durchaus noch Bedarf gibt, bestimmte Themen zu vertiefen.

Wir sind derzeit dabei, die Fragebögen auszuwerten und weitere Rückmeldungen einzuholen. Schon jetzt wurde deutlich, dass Themen wie „Lizenzgeber“, „Abend mit Pressevertretern“, „Social Media“, „Gemeinsame Stoßrichtung bei Streamingtests“ und „Synergien mit öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern“ nachgefragt werden. Weitere Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

Falls noch nicht geschehen, würden wir Sie bitten (auch und gerade wenn Sie an dem Abend verhindert waren), uns den Fragebogen ausgefüllt per Mail zurückzusenden.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen haben wir uns entschlossen, die Idee des VoD-Abends weiter voranzutreiben und bitten Sie, sich folgenden Termin vorzumerken:

Wann?

Donnerstag, 22.06.2017, 19.00 Uhr

Wo?

t.b.a.

An diesem Abend würden wir gerne die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit konkretisieren und erste Strategien besprechen. Darüber hinaus wird es auch diesmal einen Impulsvortrag geben (Thema wird noch bekanntgegeben).

In den kommenden Tagen werden Ihnen die gesammelten Erkenntnisse aus den Fragebögen mitteilen. Ein erster Blick zeigt bereits, dass wir genügend Stoff für kommende VoD-Abende haben werden.

Lassen Sie uns bitte wissen, wenn Sie aus dem Verteiler entfernt werden möchten (marketing@teleschau.de) oder interessierte Kollegen haben, die wir bisher nicht berücksichtigt haben.

Ihr
teleschau-VoD-Team

teleschau – der mediendienst GmbH
Riesstraße 17, D-80992 München
Tel.: +49/89/143419-0
Fax: +49/89/143419-19
Mail: marketing@teleschau.de

Anmeldung

Melden Sie Sie sich jetzt verbindlich für den VoD-Abend am 22.06.2017 an:

Vorname (Pflichtfeld)

Nachname (Pflichtfeld)

Firma (Pflichtfeld)

Position (Pflichtfeld)

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Mobiltelefon

Mit der Veröffentlichung meines Namens in der Teilnehmerliste erkläre ich mich einverstanden
JaNein
Die Liste wird ausschließlich den Teilnehmern zugänglich gemacht und enthält neben Name und Firma keine weiteren Daten.

Sie möchten uns noch etwas mitteilen oder haben Fragen? Nur zu ...