Da geht's zur Chart-Spitze! Das meistverkaufte Spiel 2017 in den USA war Activisions "Call of Duty: WW2".

Activision

US-Games-Branche verbucht sattes Umsatz-Plus

von teleschau - der mediendienst in Games

Vor allem in den USA hat die Spiele-Branche ein erfolgreiches Jahr hinter sich: Der NPD-Group zufolge ist der Umsatz 2017 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 14,59 Milliarden US-Dollar gestiegen. Laut US-Games-Verband "Entertainment Software Association" (ESA) sind es insgesamt sogar 36 Milliarden Dollar und ein Umsatz-Wachstum von 18 Prozent. Allerdings umfasst diese Angabe auch Details wie Online-Abonnements oder Mikro-Tansaktionen. Allein deren Umsätze sollen sich 2017 auf stolze 29,1 Milliarden Dollar belaufen haben.

Insbesondere die Ergebnisse auf dem Hardware-Sektor können sich sehen lassen, denn Nintendo Switch sowie die neuen Konsolen-Modelle von Sony und Microsoft haben das Geschäft belebt. So ist dieser Bereich um 28 Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar gestiegen, die Sparte der Konsolen-Software dagegen hat ein Plus von sechs Prozent auf 6,39 Milliarden Dollar geschafft. Ebenfalls gewachsen sind der Markt für PC-Software sowie Zubehör und Gamecards: Für Letztere ging es um zwei Prozent rauf auf 3,22 Millionen Dollar, bei den PC-Games waren es 20 Prozent und 275 Millionen Dollar.

Die Spitzenposition als erfolgreichstes Spiel des Jahres in den USA konnte Activisions "Call of Duty: WW2" nahezu mühelos erobern, außerdem hat sich die Weltkriegs-Ballerei laut Hersteller besser verkauft als alle Serien-Teile vor ihr. Auf Platz 2 der Top 10 für 2017 landete "NBA 2K18" von Take2, dicht gefolgt von Activisions "Destiny 2" und "Madden NFL 18" (Electronic Arts). Nintendos "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" konnte sich den fünften Charts-Platz sichern, Rockstars Dauerbrenner "GTA 5" den sechsten. Platz 7 hält "Tom Clancy's Ghost Recon: Wildlands" (Ubisoft), Platz 8 "Star Wars: Battlefront 2" (Electronic Arts). Platz 9 beziehungsweise 10 gehen beide an Nintendo - für"Super Mario Odyssey" und "Mario Kart 8".

Berücksichtigt wurden bei diesem Ergebnis digitale und physische Verkäufe - allerdings nur bei solchen Herstellern, die ihre Zahlen auch der NPD-Group zur Verfügung stellen. Darum fehlt der Multiplayer-Hit "PUBG" etwa komplett. Im Falle der Nintendo-Titel liegen keine Angabe über digitalen Verkäufe vor, auch bei den PC-Fassungen von "Destiny 2" und "Battlefront 2" sind Online-Verkäufe kein Bestandteil der Rechnung.