Erfreuen sich bei deutschen eSportlern besonders großer Beliebtheit: Ego-Shooter wie Blizzards "Overwatch".

Blizzard


Wird hierzulande nicht so gerne aktiv gespielt wie angeschaut: Riots Erfolgs-MOBA "League of Legends".

Riot Games

eSports auch in Deutschland immer erfolgreicher

von teleschau - der mediendienst in Games

Professionell ausgeübter eSport befindet sich auch hierzulande auf dem Vormarsch - wie sehr, überrascht selbst Experten. So hat eine entsprechende Umfrage des deutschen Branchen-Verbandes "BIU" ergeben, dass allein in Deutschland fast jeder zehnte Gamer schon mal an einem entsprechenden Turnier teilgenommen oder zu irgendeinem Zeitpunkt Mitglied in einer eSports-Liga war. Das sind bundesweit fast vier Millionen Personen - und knapp drei Millionen davon sind noch immer aktiv. Das heißt, sie treten zumindest halbwegs regelmäßig bei digital-sportlichen Austragungen an.

Ebenfalls überraschend: Trotz des großen Erfolgs von Titeln wie "League of Legends" oder "Dota 2" interessieren sich deutsche Games-Gladiatoren vergleichsweise wenig für das Genre MOBA. Stattdessen werden Shooter à la "Overwatch" und Sportspiele wie "FIFA" präferiert. Stattliche 42 Prozent der befragten Gamer wollen in diesen Spielesparten bereits Wettkampf-seitig engagiert gewesen sein, während 31 Prozent ihre Schlachten im Genre Echtzeit-Strategie schlagen. Immerhin noch 26 Prozent konnten bei Kampfspielen wie "Tekken" Turnier-Erfahrung sammeln - ebenso viele wie bei MOBA-Games.

Laut Befragung kann es sich außerdem jeder fünfte Spieler im Lande vorstellen, in der Zukunft bei eSports-Austragungen teilzunehmen, 23 Prozent halten sogar das Engagement innerhalb eines eSports-Vereins für möglich. Die Umfrage, auf die sich der "Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware" bezieht, stammt vom Marktforschungsexperten Yougov Deutschland und wurde im Auftrag des BIUs erstellt.