Erfreut sich bei kleinen und mittelgroßen Studios zunehmender Beliebtheit: Nintendos Switch.

Nintendo


Auch für Independent-Entwickler nach wie vor erste Konsolen-Wahl: Sonys PS4 (hier das Pro-Modell).

Sony

Entwicklers Liebling: Diese Konsolen stehen bei Spiele-Machern hoch im Kurs

von teleschau - der mediendienst in Games

Wie jedes Jahr hat der Veranstalter der Games Developer Conference vor der eigentlichen Tagung eine Umfrage unter den Teilnehmern der Konferenz gestartet. Hier haben 4.000 Entwickler verraten, mit welcher Hardware sie sich aktuell beschäftigen. Überraschend gut schnitt dabei die erst 2017 gestartete Switch ab: Laut Erhebung werkeln bereits zwölf Prozent der Befragten an einem oder mehreren Spielen für Nintendos tragbarer Konsole - und immerhin 36 Prozent zeigen bereits Interesse an der Hybrid-Hardware.

Gewohnt rosig sieht es für die PS4 aus: 30 Prozent der Studios haben einen Titel für die Sony-Hardware in der Mache, 39 Prozent sind zumindest interessiert. Etwas dahinter liegt Microsofts Xbox One mit 26 Prozent. Da sich unter den befragten Entwicklern naturgemäß viele kleine bis mittelgroße Studios befinden, trifft das Heimcomputer-Feld einmal mehr auf besonders positives Feedback: Satte 60 Prozent arbeiten an Titeln für Windows-PCs beziehungsweise Mac - sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Dahinter kommt - wenn auch mit merklichem Abstand - das Feld der Smartphone- und Tablet-Entwicklungen, die im Vergleich zum Vorjahr von 38 auf 36 Prozent gefallen sind.

Etwas geschrumpft ist auch die Begeisterung für die neuen Technologien Virtual Reality und Augmented Reality: Das Interesse hieran rangierte 2017 noch bei 75 Prozent, jetzt sind es 71. Immerhin: Trotz teils nur mäßiger Verkaufserfolge glaubt die Mehrheit der befragten Entwickler noch immer daran, dass beiden Verfahren Erfolg beschieden sein wird - früher oder später.

Überraschend viel Zuspruch bekommen noch immer Loot-Boxen: Immerhin elf Prozent der Studios setzen für ihr nächstes Projekt auf das Modell, 22 auf Mikro-Transaktionen im Allgemeinen, 14 Prozent auf Ingame-Werbung und stattliche 39 Prozent möchten ihre Software gratis anbieten. Mit 49 Prozent spricht sich allerdings noch immer eine spürbare Mehrheit für den klassischen Premium-Verkauf aus - wenn auch überwiegend auf rein digitalem Wege.