Hubert (Christian Tramitz, rechts) und Staller (Helmfried von Lüttichau) waren sieben Staffeln lang ein bestens aufeinander eingespieltes Polizisten-Paar. Doch nun steigt einer von beiden aus - wie soll es ohne Staller für Hubert in der beliebten ARD-Serie weitergehen?

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Bei ihnen haben es die Verbrecher schwer. Denn Hubert (Christian Tramitz, links) und Staller (Helmfried von Lüttichau) haben eigentlich immer alles im Blick. Doch die Tage des kongenialen Duos sind gezählt...

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"Irgendwann spürte ich, dass ich an eine Grenze komme, weil sich die Kreativität in der Arbeit an 'Hubert und Staller' erschöpft hat", sagt Helmfried von Lüttichau über die Zusammenarbeit mit Christian Tramitz.

Susie Knoll


Kein Freund von Wiederholungen: "Das Spielen dieser Rolle wurde eben doch in gewisser Weise zur Routine", sagt Helmfried von Lüttichau.

Susie Knoll


Bayerns Antwort auf "Starsky and Hutch": Franz Hubert (Christian Tramitz, links) und Kollege Staller (Helmfried von Lüttichau) haben schon weit über 115 Fälle gelöst. Zuletzt wurden sie mit dem Publikumspreis "Romy" geehrt.

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"Staller ist schon ein bisschen meine Lebensrolle. Sie hat so viel von mir", sagt Helmfried von Lüttichau (links) über die gemeinsame Serie mit Christian Tramitz.

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"Auch die Theater-Engagements habe ich immer wieder gewechselt. Und zwar auch, ohne zu wissen, was danach kommt", so Helmfried von Lüttichau.

Susie Knoll


Wo sie auftauchen, stehen Ermittlungen an: Hubert (Christian Tramitz, rechts) und Staller (Helmfried von Lüttichau) im Einsatz.

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Das Team Hubert (Christian Tramitz) und Staller (Helmfried von Lüttichau, rechts) zeichnet sich durch den Mut zur Schrulligkeit aus.

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Helmfried von Lüttichau liebt Veränderungen. "Ich möchte es offenbar immer wieder wissen."

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Staller (Helmfried von Lüttichau, links) und Hubert (Christian Tramitz) klären Mordfälle in und um Wolfratshausen auf. Aber manchmal wird die Naturidylle auch zur Tortur.

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Lang ist's her: Die Polizeiobermeister Hubert (Christian Tramitz, links) und Staller (Helmfried von Lüttichau) trafen sich mit Yazid (Hannes Ringlstetter) zum Informationsaustausch an dessen Imbissbude. Inzwischen ist Yazid vielseitiger aufgestellt ...

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Anarchie mit der Keller in der Hand: Hubert (Christian Tramitz, links) und Staller (Helmried von Lüttichau) sind zwei außergewöhnliche Dorfpolizisten.

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"Kinder sehen in uns vielleicht manchmal ein Alternativmodell zu ihren Eltern oder den normalen Erwachsenen", sagte Helmfried von Lüttichau (links) einmal. Kein Wunder, denn diese zwei Herren sind erstaunlich locker.

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Christian Tramitz (links) und Helmfried von Lüttichau (rechts) bekommen wenig Gegenwind von ihren "Kollegen" - die meisten Polizisten mögen "Hubert und Staller" auch Girwidz, der Chef, gespielt von Michael Brandner ist ein äußerst beliebter Seriencharakter.

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Ein spektakulärer Sturz in der 100. Folge (von links): Vor den Augen der Polizisten Hubert (Christian Tramitz), Girwidz (Michael Brandner) und Staller (Helmfried von Lüttichau) ist der Bürgermeister aus dem Bürofenster gefallen.

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In Todesangst um den Kollegen (von links): Tanja Licht (Karin Thaler) und Staller (Helmfried von Lüttichau) machen sich große Sorgen um den schwerverletzten Hubert (Christian Tramitz). Karin Thaler ist schon nicht mehr dabei, nun steigt auch noch Helmfried von Lüttichau aus beim ARD-Dauerbrenner "Hubert und Staller".

ARD / TMG / Marco Meenen


Christian Tramitz (links) verriet in einem früheren Interview, was es besonders mag an den zwei bayerischen Polizisten: "Mir gefällt es, wenn ein Polizist einem Unsympath, der ihn ärgert, auch mal gegen das Auto tritt oder den Seitenspiegel abbricht."

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Helmfried von Lüttichau (links) und Christian Tramitz waren lange ein kongeniales Duo. Jetzt wird noch ein 90-Minüter mit den beiden produziert - danach gibt es eine neue Konstellation. Keiner weiß derzeit, wie diese aussehen wird.

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Kaum zu glauben, dass er aufhört: Helmfried von Lüttichau erzählte unlängst, dass er, zusammen mit Christian Tramitz, auch schon mal mit der "echten" Polizei zu tun hatte: "Man hat uns beide mal beim Schwarzfahren im Bus erwischt. Wir wurden direkt vor das Pasinger Polizeirevier gefahren, damit wir nicht abhauen können."

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In der Ruhe liegt die Kraft: Franz Hubert (Christian Tramitz, rechts) und Johannes Staller (Helmfried von Lüttichau) ist ihre Brotzeit heilig.

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Helmfried von Lüttichau

Helmfried von Lüttichau – Deshalb verlässt Staller Hubert wirklich

von teleschau - der mediendienst in Stars

Es war ein Schock für viele Fans: Helmfried von Lüttichau, der seit 2011 den schlacksigen Provinzpolizisten Johannes Staller in der ARD-Serie "Hubert und Staller" spielte, hat die Erfolgsproduktion verlassen. Zuletzt hatte sich bei dem 61-Jährigen offenbar Frust über die Fließbandarbeit angestaut, wie er im Interview mit der Agentur teleschau durchblicken ließ. "Irgendwann spürte ich, dass ich an eine Grenze komme, weil sich die Kreativität in der Arbeit an 'Hubert und Staller' erschöpft hat", sagt Helmfried von Lüttichau nach seinem Ausstieg. "Das Spielen dieser Rolle wurde eben doch in gewisser Weise zur Routine. Und dafür bin ich einfach zu neugierig auf andere Dinge." Außerdem liebt Helmfried von Lüttichau Veränderungen: "Ich möchte es offenbar immer wieder wissen", unterstreicht er.

Seinen Schauspielerkollegen lässt er alleine zurück. Christian Tramitz bleibt der Serie, die künftig unter dem Titel "Hubert ohne Staller" fortgeführt wird, treu. Anlass für Streit bei den langjährigen Partnern? "Nein", sagt von Lüttichau über die Reaktion von Christian Tramitz. "Irgendwie hatte ich den Eindruck, er respektiert das. Er hat mir allerdings klargemacht, dass er die Arbeit pragmatischer sieht. Deswegen geht die Serie ja auch weiter. Mich freut das im Grunde. Ich will ja niemandem den Arbeitsplatz kaputt machen." Das Loslassen fiel Helmfried von Lüttichau selbst nicht ganz leicht. "Staller ist schon ein bisschen meine Lebensrolle. Sie hat so viel von mir."

Im Winter wird es noch einen abschließenden 90-Minüter mit "Hubert und Staller" geben. Der Dreh wurde kürzlich abgeschlossen. Er "spüre die Befreiung schon jetzt", erklärt Helmfried von Lüttichau im teleschau-Interview. "Obwohl ich gelegentlich auch traurig bin. An manchen Tagen fühlt es sich für mich so an, als wäre ein guter Freund gestorben. Ich bin also durchaus zwiegespalten. Aber ich weiß trotzdem schon, dass es für mich genau die richtige Entscheidung war."