Fließband-Sterben à la From Software gibt's neuerdings auch von Activision: Für "Sekiro" verlegt der "Dark Souls"- und "Bloodborne"-Macher sein Spielkonzept ins alte Japan.

From Sofware / Activision

Der Samurai mit der Eisenklaue: „Sekiro: Shadows die twice“

von teleschau - der mediendienst in Games

Die Schule des gnadenlosen Games ist jetzt auch bei "Call of Duty"-Hersteller Activison angekommen: Bei der E3 hat der US-Publisher zusammen mit "Dark Souls"-Erfinder From das düstere Samurai-Epos "Sekiro: Shadows die twice" vorgestellt. Es spielt in einem alternativen Japan zur Zeit des späten 15. Jahrhunderts, in dem sich neben allerlei Schwertschwingern auch jede Menge Dämonen und andere Monstrositäten tummeln. In dieser Welt will ein noch namenloser Ninja seinen jungen Herren befreien, der zu Beginn des Spiels von einem feindlichen Clan entführt wird. Weil der Ninja-Leibwächter dabei seinen Arm verliert, wird das amputierte Glied kurzerhand gegen eine magisch bewegte Konstruktion aus Stahl ausgetauscht. Dabei fungiert die Prothese nicht nur als Arm-Ersatz, obendrein kommt sie mit zusätzlichen Funktionen wie einem Greifhaken und mittelalterlichen Raketenwerfer.

Obwohl "Sekiro" verstärkt auf Elemente aus dem Stealth-Genre setzen und eine interaktive Geschichte bieten soll, geht es vor allem um höllisch harte Gefechte, in deren Verlauf man tausend Bildschirmtode stirbt. Eine wichtige Rolle spielen dabei "Haltungspunkte", die zum Beispiel für das saubere Abblocken feindlicher Hiebe kassiert werden. Wer einen vorbildlichen Kampf liefert, darf sich unter anderem nach seinem gewaltsamen Ableben an Ort und Stelle neu inkarnieren.

Wann genau die Ninja-Geschichte auf PC, PS4 und Xbox One eintrifft, wollten From und Activision nicht verraten, aber vermutlich wird der japanische Krieger noch 2019 blankziehen.